/ Maustaste li/reMausradOKSchaltflächeGrauZusatzinfo
(Maus darüber halten)→LinkSprungmarke

Soweit nicht anders erwähnt, ist immer die linke Maustaste gemeint.
Ziehen und Verschieben bedeuten, ein markiertes Element mit gedrückter linker Maustaste an eine andere Position zu verschieben (Maustaste dort wieder loslassen).

 
So richten wir Ihren Rechner für Sie ein
Erläuterungen zur Neukonfiguration Ihres Systems
Hier verwandte Abbildungen können sich geringfügig von denen auf Ihrem System unterscheiden. Um Ihnen bei Fragen und Problemen auch fernmündlich effektiv weiterhelfen zu können, raten wir Anfängern davon ab, die nachfolgend beschriebenen Einstellungen zu ändern, bevor sie sich sichere Windows-Kenntnisse erworben haben.


1. Der Desktop

Aufgeräumter Desktop mit einzeiliger Taskleiste und Win­dows-Hinter­grund. Sie können das Aussehen des Desktops ändern und z.B. einen einfarbigen Hintergrund oder auch ein Bild anzeigen lassen.

Wir haben Ihren Desktop aufgeräumt – wenn er es nicht zuvor schon war – und ihm damit seine ursprünglich zugedachte Funktion zurückgegeben. Desktop ist Englisch und heißt auf Deutsch soviel wie (Schreib-) Tischplatte. Eine Ablagefläche also, auf der Sie ggf. Ihre noch unerledigten Arbeiten ablegen oder, je nach Arbeitsmentalität, stapeln und vor sich her schieben können. Diesen Desktop haben wir von allem Überflüssigen bereinigt, und das sollten Sie besser auch beibehalten. Zumeist betrifft dies Schaltflächen (Icons) zum Starten von Programmen. Wir raten Ihnen dringend davon ab, ihn erneut zuzumüllen mit Dingen, die dort nichts zu suchen haben.

Halten Sie Ihren Desktop weiterhin sauber und legen Sie dort allenfalls noch nicht bearbeitete Aufgaben ab, z.B. unbeantwortete Korrespondenz oder weiter zu verarbeitende Dokumente, bevor diese danach endgültig in den dafür eingerichteten Verzeichnissen (Ordnern) archiviert werden.

Desktop mit überflüssigen Icons zum Starten von Programmen

Bei einer Installation oder Aktualisierung (Update) von Programmen werden solche Schaltflächen oftmals unbemerkt ohne Ihr Zutun auf dem Desktop abgelegt, wenn Sie die Installation automatisch ablaufen lassen. Das ist zwar bequem, aber vielfach auch „Müll-belastet“, denn Sie können sich darüber hinaus zusätzliche, unerwünschte Software einfangen, die Sie gar nicht benötigen. Ihr Desktop ist dann sehr bald unübersichtlich mit Icons zugepflastert, so wie es auf einem Schreibtisch sinnvollerweise nicht aussehen sollte, Ihre Festplatte füllt sich möglicherweise mit zusätzlicher Software und wenn es ungünstig für Sie läuft, verlangsamt dies alles auch noch die Performance Ihres Rechners.
Installieren Sie Programmaktualisierungen deshalb immer nur benutzerdefiniert, um die volle Kontrolle zu behalten. Diese Möglichkeit wird Ihnen immer auch als Option angeboten. Versehentlich während einer Installation auf den Desktop geratene Icons können Sie übrigens bedenkenlos löschen; dies hat keine Auswirkungen auf die Funktion eines Programms.

Schaltflächen für den Programmstart finden Sie dort, wo sie hingehören: nämlich im Startmenü, zu erreichen über die Schaltfläche Start in der linken unteren Ecke des Desktops in der sogenannten Taskleiste.
Start ist die Steuerzentrale Ihres Rechners, von hier aus erreichen Sie alle wesentlichen Funktionen – und damit auch die zum Starten Ihrer auf dem Computer installierten Anwendungen.

Regel 1: Installieren und updaten Sie Programme immer nicht-auto­ma­tisch benutzerdefiniert, entfernen Sie während der Instal­la­tions-Pro­zedur entsprechende Häkchen vor entsprechenden Optionen (Beispiele siehe Abb. unten) bzw. klicken Sie auf „Nein“. Solche Programm-Schaltflächen firmieren unter unterschiedlichen Bezeichnungen: Icon, Symbol, Schaltfläche, Verknüpfung oder ähnlich.

Wählen Sie die benutzerdefinierte Installation; die Auswahlen dazu fallen von Programm zu Programm unterschiedlich aus

Während einer benutzerdefinierten Installation können Sie durch Abwahl solcher oder ähnlicher Optionen Ihren Desktop sauber halten

Ausführliche Informationen zur Aktualisierung von Programmen stellen wir unseren Kunden in unserer Online-Hilfe (→Wie Sie Updates einpflegen oder Programme neu installieren) zur Verfügung, Informationen über anstehende Aktualisierungen zudem regelmäßig per Newsletter.

Einige individuelle Änderungen können Sie gleichwohl vornehmen: etwa das Hintergrundbild mit dem Windows-Fenster (siehe Abb. oben) durch einen einfarbigen Hintergrund ersetzen oder durch ein – auch persönliches – Foto. Gleiches gilt für das Piktogramm des Benutzerkontos, das Sie ebenfalls durch ein persönliches Bild austauschen können (rechts).
Wie’s geht, erfahren Sie in einem unserer Einführungskurse zu Windows.


Die Taskleiste
Die von Microsoft etwas unglücklich als Taskleiste (Task, engl. = Aufgabe) bezeichnete Leiste am unteren Rand des Desktops, in der gestartete Programme als Miniaturbild erscheinen, ist entweder ein- oder zweizeilig eingestellt – einzeilig zumeist bei Mobilgeräten (Laptops etc., siehe Desktop-Abb. oben), um möglichst viel Bildschirmfläche für die eigentliche Arbeit zur Verfügung zu haben, bei Bürocomputern mit größeren Monitoren zumeist zweizeilig. Bei einer zweizeiligen Anzeige werden Ihnen in der rechten unteren Ecke zudem ausführlichere Angaben zu Datum und Uhrzeit angezeigt.
Wenn Sie die Höhe der (einzeiligen) Taskleiste ändern möchten, ziehen Sie mit der linken Maustaste an ihrem oberen Rand. Sollte das nicht funktionieren, müssen Sie zunächst ihre Fixierung aufheben, indem Sie mit der rechten Maustaste in die freie Fläche der Leiste klicken und anschließend die entsprechende Einstellung wählen.
Links in der Taskleiste finden Sie Schaltflächen für zwei unterschiedliche Datei-Manager, mit denen Sie in Ihren Datei-Verzeichnissen navigieren können: Den Windows Explorer (links) und XnView (rechts daneben, Näheres dazu weiter unten). Beim Öffnen dieser Programme werden Sie direkt zur Partition D: mit ihren persönlichen Daten geleitet.


2. Festplatte und Datenstruktur
Das in Ihrem Rechner eingebaute Speichermedium verfügt, sofern bislang noch nicht vorhanden, nunmehr über zwei Partitionen, wozu es zuvor ggf. auch neu formatiert wurde – es sei denn, dass im Rechner bereits zwei interne Speichermedien verfügbar sind, wie es mittlerweile bei neueren Geräten oftmals der Fall ist (etwa ein SSD- und ein HDD-Laufwerk).

Festplatte ohne (li.) und mit Partitionen (re.). Eine Reparatur oder Formatierung des Datenträgers würde links alle Programme und Dateien betreffen, rechts nur den jeweiligen Teilbereich.

Alle Programme – das Betriebssystem Windows ebenso wie auch die Anwenderprogramme (z.B. für die Textverarbeitung oder ein E-Mail-Manage­ment) befinden sich jetzt aus Gründen der Datensicherheit auf der einen Partition, die persönlichen Daten auf der anderen – also grundsätzlich getrennt voneinander. Funktioniert das Betriebssystem Windows einmal nicht mehr und muss es (mitsamt aller anderen Anwen­der-Soft­ware) neu installiert und die Festplatte deshalb gar gelöscht werden, bleiben davon die persönlichen Daten unberührt. Und umgekehrt: Ist die Festplatte bzw. die Partition mit den persönlichen Daten (die Sie hoffentlich vorsorglich nochmals an anderer Stelle, etwa auf einen externen Datenträger, ausgelagert haben) defekt, so bleiben davon die Programme einschließlich des Betriebssystems auf dem anderen Teil unberührt, bleibt der Rechner also funktionsfähig.
Es macht also Sinn, persönliche Daten und Programme unabhängig voneinander zu verwalten.

Damit ein Rechner Laufwerke bzw. Partitionen erkennen kann, versieht Windows sie automatisch mit einem Buchstaben; das Betriebssystem Windows sowie die Anwenderprogramme befinden sich dabei immer im Laufwerk C. Wenn Sie den Windows Explorer öffnen, um sich den Inhalt Ihrer Festplatte anzuschauen, finden Sie dort nicht nur eine Partition (C:) vor, sondern noch eine weitere Partition (D:). Wir haben für diese Partitionen die Namen „Windows“ und „Daten“ vergeben (vgl. die Explo­rer-Fens­ter in den nachfolgenden Abbildungen).
Als ungeübte/r Anfänger/in sollte der Bereich (C:) für Sie tabu sein, im Extremfall könnte das System nicht mehr funktionieren, wenn Sie daran herumexperimentieren.

Für Ihre persönlichen Daten, die Sie früher wahrscheinlich in den Ordnern der Windows-Bibliotheken (Bilder, Dokumente, Musik etc., vgl. Abb.) abgelegt haben, ist nunmehr das Laufwerk „Daten (D:)“ zuständig. Nur dort sollten Sie künftig alle Ihre persönlichen Daten speichern bzw. dorthin verschieben. Beachten Sie: Dateien in den Windows-Bibliotheken befinden sich ebenfalls im Laufwerk C:, auch wenn dies nicht unmittelbar ersichtlich ist. Damit würden Sie die oben beschriebene Datensicherheit von getrennt verwalteten Daten aufgeben.
Regel 2: Speichern Sie künftig ohne Ausnahme alle persönlichen Dateien nur noch unter (D:)!
Regel 3: Verwenden Sie zum Speichern neu erzeugter Dateien immer die Funktion „Speichern unter“ in Ihrem Anwenderprogramm und nicht die Funktion „Speichern“. Mit der Funktion „Speichern unter“ können Sie auf Ihrem Datenträger gezielt einen Ort anwählen (z.B. ein bestimmtes Verzeichnis), an dem Sie Ihr neu erzeugtes Dokument, Bild, Video etc. ablegen (bereits existierende und lediglich geöffnete bzw. bearbeitete Daten werden mit „Speichern“ wieder am selben Ort abgelegt).

Das Windows Explorer-Fenster mit den Bibliotheken


Die Windows-Bibliotheken

Die Anzeige der oben erwähnten Windows-Bibliotheken (Bilder, Desktop, Dokumente etc.; Abb. rechts), haben wir auf Ihrem System standardmäßig ausgeblendet (Abb. unten links), da sie ja nicht mehr benötigt werden und Sie dort nicht, vielleicht aus alter Gewohnheit, doch Daten ablegen (wenn auch unsichtbar, sind diese Bibliotheken dennoch weiterhin vorhanden und dürfen auch keinesfalls gelöscht werden). Von diesen Bibliotheken, die Ihnen gleichwohl unter Schnellzugriff noch zugänglich sind, benötigen Sie ab sofort nur noch gelegentlich das Verzeichnis Downloads, weil aus dem Internet heruntergeladene Dateien und von E-Mails abgetrennte Anhänge dort abgelegt werden – dann aber schleunigst weiterverarbeitet und/oder in ein anderes Verzeichnis unter (D:) verschoben werden sollten.
Sichtbar werden diese ausgeblendeten Bibliotheken leider erneut immer wieder, wenn Sie eine neue Windows-Version (Upgrade bzw. Funktions-Update genannt) erhalten.
Um die Bibliotheken wieder ausblenden zu können, stellen wir Ihnen das Programm This PC Tweaker zur Verfügung. Näheres dazu erfahren Sie weiter unten bei den Programmbeschreibungen unter →System.

Das Windows Explorer-Fenster mit ausgeblendeten Bibliotheken

Das Dateisystem unter D:
Mit dem Dateimanager Windows Explorer erhalten Sie Zugriff auf alle Verzeichnisse (Ordner) unter (D:) und die darin befindlichen Dateien. Öffnen Sie ihn über die kleine gelbe Schaltfläche unten links in der Taskleiste, um sich ein Bild vom Dateisystem zu verschaffen. Um zu scrollen, brauchen Sie nur die Maus über ein solches Explorer-Fenster halten ohne hineinzuklicken und dann das Mausrad bewegen. Dies gilt übrigens für alle Programmfenster unter Windows.
Unter Daten (D:) haben wir Ihnen bereits ein paar Verzeichnisse vorkonfiguriert, weil sich erfahrungsgemäß viele Anfänger mit einer stringenten Systematik etwas schwer tun. Die Verzeichnisstruktur sollte ungefähr so aussehen wie in der Abbildung links. Dorthin wurden – an sinnfälliger Stelle – ggf. Ihre zuvor ausgelagerten Dateien wieder zurückkopiert, sofern sie sich eindeutig kategorisieren ließen (die übrigen befinden sich im Verzeichnis 05 Sonstiges).
Natürlich können Sie diese Verzeichnisse nach Ihren Bedürfnissen umbenennen, neue hinzufügen oder löschen. Prüfen Sie im letzteren Fall jedoch vorab, ob sich in ihnen nicht dorthin verschobene Dateien befinden.
Entfernen Sie bitte nicht die Unterverzeichnisse 02 Bilder\Konvertierte Bilder und 03 Audio\Aufnahmen, weil einige Programme darauf zugreifen. Auch das Verzeichnis System verändern Sie bitte nicht, da sich hierin systemweit relevante Dateien befinden können.
Eine ausführliche, 16-seitige bebilderte Anleitung Organisieren von Dateien und Ordnern mit dem Windows Explorer können Sie über die beziehen.


Einer besonderen Beachtung wert: XnView
Neben dem Windows Explorer als Dateimanager haben wir Ihnen noch einen zweiten Dateimanager „spendiert“, von dem wir sehr überzeugt sind: XnView. Er kann sehr viel mehr als der Windows Explorer, eignet sich hervorragend zur Bilderverwaltung und für den Hausgebrauch auch zur Bildbearbeitung. Man kann mit ihm sogar scannen, Dateien stapelweise in einem Rutsch konvertieren (u.a. Größe, Farbe/Schwarzweiß, Dateiformat ändern) und umbenennen, mithilfe von Lesezeichen sofort ein anderes Verzeichnis – auch im Netzwerk – ansteuern und vieles andere mehr.
Seine Funktionen sind so umfangreich, dass wir hier nicht näher darauf eingehen können. Probieren Sie ihn einfach mal aus, wenn Sie schon etwas erfahrener im Umgang mit Windows sind. Sie starten ihn ebenfalls links unten in der Task­leiste neben dem Explorer-Symbol. Und wenn Sie Gefallen daran finden sollten, weisen wir Sie bei Bedarf gern ausführlicher in dieses Programm ein.


3. Sicherheit und Datenschutz
Für die Neukonfiguration eines PC-Systems bieten wir unterschiedliche Sicherheitslevel an – von niedrig (ohne individuelle Eingriffe in das System) bis hoch (weitestgehende Unterbindung eines – zumeist unbemerkten – automatischen Versands persönlicher Daten an Dritte). Sofern wir keine Vorgaben von Ihnen erhalten haben, verwenden wir bei einer Neueinrichtung grundsätzlich die höchste Sicherheitsstufe. Einzelheiten zu den verschiedenen Levels erfahren Sie in unserer →Einführung in die im Abschnitt Den Computer zunächst vor Gefahren schützen (vgl. auch die Ausführungen in der Abbildungslegende unten).
Je nach Sicherheitsstufe ändert sich auch das Aussehen des Startmenüs. Klicken Sie kurz darauf und vergleichen Sie mit den Abbildungen:

 
 
 
 
Sicherheitslevel 1 (niedrigste Stufe, Abb. links): Alles sehr schön bunt und gefährlich: das Original-Startmenü von Windows, wie es Microsoft gefällt und bei dem alles erlaubt ist. Programme (= Apps) erfahren, wo Sie sich gerade befinden, welche Programme Sie verwenden und auf welchen Seiten Sie navigieren – und schon bald flattern Ihnen irgendwelche Angebote ins Haus bzw. in Ihr Postfach, um Sie für irgendetwas zu motivieren, was zumeist kostenpflichtig oder jedenfalls doch attraktiv genug für diejenigen ist, der Ihre Daten sammeln.
Sicherheitslevel 2 (mittlere Stufe, rechts): Nur noch wenige personalisierte Daten werden ohne Wissen des Anwenders ausgesendet, z.B. lokalisierbare Daten zum Empfang lokalspezifischer Nachrichten, Wetterprognosen oder zur Kartennavigation. Die Windows-Cloud OneDriive wurde deinstalliert, ein Microsoft-Onlinekonto nicht eingerichtet.
Sicherheitslevel 3 (höchste Stufe, Abb. weiter unten): In der höchsten Stufe ist auch die in Level 2 noch zugelassene Datenübermittlung unterbunden. In einem solchen Startmenü sind die hier rot umrandeten oder ähnliche Apps, die einen permanenten Online-Zugang erfordern, nicht aufgeführt und deaktiviert oder deinstalliert. Die Windows-Cloud OneDrive wurde aus dem System entfernt, ein Microsoft-Onlinekonto nicht eingerichtet.

Die in der Abb.-Legende beschriebenen Sicherheitsstufen können Sie auch nachträglich erhöhen oder von uns erhöhen lassen. Eine Absenkung auf ein niedrigeres Niveau ist nur mit Einschränkungen oder durch eine Neuinstallation von Windows möglich. Wie Sie vielleicht wissen, kann die Größe der Kacheln im Startmenü ebenfalls geändert werden, was insbesondere dann angebracht ist, wenn Sie dort viele Programme versammeln. Weil jedoch bei einer Verkleinerung nur noch Symbole sichtbar sind und keine Beschriftungen, haben wir die Einstellung soweit als möglich bei großen Symbolen belassen, um den Einstieg für Neulinge nicht unnötig zu erschweren. Bei unbeschrifteten Kacheln müssen Sie nur die Maus darüber halten um zu erfahren, was sich darunter verbirgt.
Mehr zu individuellen Anpassungen erfahren Sie in unseren Einführungskursen zu Windows.

Unabhängig von den oben beschriebenen Sicherheitsstufen wird grundsätzlich immer auf die Einrichtung eines Microsoft-Online-Kontos verzichtet, falls Sie nicht ausdrücklich etwas Anderes verlangt haben – auch im niedrigsten Sicherheitslevel 1. Mit einem solchen Online-Konto können Sie mithilfe einer sogenannten Cloud zwar Ihre Daten im Internet speichern und von dort wieder rücksichern auf den eigenen PC bzw. mit anderen Geräten wie z.B. Smartphones synchronisieren. Sie vertrauen damit allerdings Ihre Daten fremden und zumeist neugierigen Diensten – häufig mit Sitz im Ausland – an und sollten sich über die damit verbundenen Sicherheitsrisiken im Klaren sein.
Für die Synchronisation zwischen mehreren Rechnern oder externen Laufwerken installieren wir bei der Neueinrichtung eines PCs immer auch eine Software, mit der Sie einen Datenabgleich zwischen mehreren Geräten ohne den Umweg über das Internet vornehmen können.


Schutz vor Schadsoftware
Möglicherweise hatten Sie vor der Neukonfiguration ein Anti-Virenprogramm installiert, dass Sie nun nicht mehr vorfinden werden, auch falls es sich um eine kostenlose Software gehandelt haben sollte. Sie benötigen es nicht mehr, Windows bringt nämlich ein solches Sicherheitsprogramm bereits von Haus aus mit: Defender. In Vergleichstests zählt dieses Schutzprogramm mittlerweile zur Spitzengruppe; es nervt nicht mit regelmäßigen Meldungen oder gar Werbung und wird häufig sogar mehrmals täglich mit neuen Signaturen versorgt.
Wenn Sie jedoch bei Ihrem alten Anti-Virenprogramm bleiben möchten, wird Defender automatisch deaktiviert; zwei parallel arbeitende Schutzprogramme führen zu Konflikten.

Updates machen auf unterschiedliche Weise auf sich aufmerksam: manche mit einer unübersehbaren Meldung (hier: Firefox), andere durch ein unscheinbares Symbol (Java), der Windows Defender durch einen winzigen Warnhinweis am Symbol, an dessen Stelle sich sonst ein grüner Haken befindet. Darüber hinaus liegt noch eine Windows-Meldung vor, erkennbar an der gefüllten Sprechblase/Notiz, sowie eine Meldung über neue Post im E-Mail-Postfach..

Updates
Ebenso sicherheitsrelevant wie ein Virenschutz sind regelmäßige Updates. Viele Programme weisen Sie automatisch darauf hin, dass sie auf den neuesten Stand gebracht werden wollen, bei einigen anderen müssen Sie die Suche manuell anstoßen. Updates beinhalten nicht nur kleinere Programmverbesserungen – umfangreiche bzw. neue Programmversionen heißen Upgrade, von Microsoft auch als „Funktionsupdate“ bezeichnet –, sondern es werden damit vor allem auch neu erkannte Sicherheitslücken geschlossen. Selbst wenn Sie längere Zeit nicht mit einem Programm gearbeitet haben oder es evtl. gar nicht nutzen, sollten Sie dennoch hin und wieder gezielt nach Updates dafür suchen, indem Sie das Programm einmal starten und dort – zumeist über den Menü-Eintrag „Hilfe“ – danach suchen lassen oder von dort aus die Website des Herstellers besuchen.
Updates können durchaus nervig sein, insbesondere, wenn etliche Anbieter innerhalb derselben Woche auf die Idee kommen, solche Aktualisierungen auf die Nutzer loszulassen. Lassen Sie sich jedoch lieber nerven als Sicherheitslücken zu (die Updates häufig schließen) und führen Sie solche Aktualisierungen konsequent und zeitnah durch.
Regel 4: Nur wenn Sie regelmäßig Ihre Programme auf dem aktuellen Stand halten (so wie Sie ja auch regelmäßig Ihr Kraftfahrzeug warten), machen die von uns vorgenommenen Sicher­heits­einstel­lungen Sinn. Das kann manchmal etwas nervig, weil zeitaufwendig sein, zumal dann, wenn gleich mehrere Programme nach Aktualisierungen verlangen. Behalten Sie dafür immer auch den Info-Bereich rechts unten in der Taskleiste im Blick, in der mitunter neue Symbole erscheinen oder auch Text-Meldungen. Sie weisen vielfach auf anstehende Aktualisierungen hin. Klicken Sie auf diese Symbole/Text-Mel­dungen und folgen Sie den Hinweisen. Dies gilt ebenso für das Windows-Benach­richtigungs­symbol dort . Ist es gefüllt , liegen Hinweise vor, die ebenfalls die Systempflege betreffen können. Klicken Sie dann darauf.

Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden
Als Kunde profitieren Sie automatisch von unserem kostenlosen Benachrichtigungsdienst per E-Mail. Sobald wir von Updates Kenntnis erhalten, werden Sie benachrichtigt. Wenn Sie anschließend die in der E-Mail angegebene Website der aufrufen, werden Sie anhand von bebilderten Anleitungen durch den Installationsprozess des jeweiligen Programms geleitet. Dieser Service umfasst auch gelegentliche Erinnerungen für eine monatliche Wartung Ihres Systems, wie sie weiter unten in den Programmbeschreibungen unter System erläutert wird, und mitunter weitere nützliche Informationen. Sie können diesen Service jederzeit abbestellen.


4. Installierte und nicht wieder installierte Programme
Programme, die nicht oder nicht wieder installiert wurden
Wir haben Ihren Rechner soweit als möglich „entschlackt“, was seiner Leistungsfähigkeit sicherlich nicht im Wege steht. Entfernt haben wir deshalb jene von Windows mitgelieferten Programme (nunmehr als Apps bezeichnet), für die es modernere oder sicherere Alternativen anderer Hersteller gibt (z.B. Browser), die nur in sehr speziellen Fällen genutzt werden (z.B. Internet-Telefonie, Finanz-Apps), aber auch Spieleprogramme und solche, die nur einige Tage testweise nutzbar sind und danach kostenpflichtig werden. Weiterhin:

  • Microsoft Internet-Browser (IE). Dieser Browser ist sicherheitsanfällig und wird inzwischen von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt. Seit Windows 10 gibt es den von Microsoft neu entwickelten Browser edge, der zwar technisch auf der Höhe der Zeit ist, allerdings die Privatsphäre nur wenig schützt, vielmehr gern Daten einsammelt, die Dienste von frei wählbaren Drittanbietern (z.B. Suchmaschinen) erheblich einschränkt und nur wenig individuell konfigurierbar ist.
  • Adobe Flash(player). Auch dieses Programm ist sicherheitsanfällig und wird von Adobe seit Ende 2020 nicht weiter unterstützt.
  • Adobe Acrobat Reader. Dieses weltweit verbreitete Standardprogramm für die PDF-Anzeige müssen Sie evtl. nachinstallieren, falls Sie es doch benötigen. Wir haben zunächst darauf verzichtet, denn mit dem Browser Firefox lassen sich PDF-Dokumente sehr gut anzeigen wie auch – weniger empfehlenswert – mit dem Browser edge oder mit dem Programm XnView (vgl. weiter oben). Wenn Sie PDF-Dateien nicht bearbeiten, z.B. mit Kommentaren versehen müssen, können Sie auf Acrobat Reader verzichten.

Weitere, nicht wieder installierte Programme ersehen Sie ggf. aus der Textdatei „Bitte zuerst lesen“ auf Ihrem Desktop, die Sie auch auf diese Seite verwiesen hat.

Kachelansicht des Startmenüs in der höchsten Sicherheitsstufe (Level 3)

Im Startmenü befindliche Programme
Die nachfolgenden Gruppen-Bezeichnungen finden sich auch im Startmenü. Je nach Kundenwunsch befindet sich mitunter nur ein Teil der hier behandelten Programme auf Ihrem Rechner.
Ausführliche Informationen über Fähigkeiten und Funktionsweise dieser Programme erhalten Sie in unseren Schulungskursen.

Gruppe Büroanwendungen

  • Libre Office [1]. Eine kostenlose und mächtige Alternative zur Microsoft Office-Suite, die u.a. auch doc/docx-Formate lesen und schreiben kann, mit Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm ähnlich Power Point und die – nahezu konkurrenzlos in der Open Source-Welt – über eine Datenbank verfügt.
  • WordPad [2]. Ein in Windows integriertes, sehr einfaches Textprogramm, das sich mit Einschränkungen auch zur HTML-Codierung von Webseiten eignet.
  • Zeichentabelle [3]. Zum Einfügen von (Sonder-)Zeichen, auch Symbolen, in Dokumente.
  • Editor [4]. Ein in Windows eingebauter Texteditor ohne jeglichen Schnickschnack, der eigentlich für andere Zwecke gedacht ist, mit dem man aber z.B. schnell einen kurzen Hinweis zur Erinnerung notieren kann, ohne dafür eigens ein großes Programm starten zu müssen – wie die Textdatei auf Ihrem Desktop.
  • Spracherkennung [5]. Mit diesem in Windows eingebauten Feature können Sie Sprache in Text umwandeln. Dazu benötigen Sie zusätzlich das unter [2] aufgeführte WordPad sowie – falls nicht bereits in mobilen Rechnern eingebaut – ein externes Mikrofon. Gesprochenes kann dann direkt als Textdokument in WordPad aufgezeichnet werden. Sie können darüber hinaus weitere Anwendungen, z.B. das Programm Thunderbird, nutzen, und Text direkt in eine E-Mail diktieren. Für die Benutzung müssen einige Windows-Einstellungen aktiviert werden, die von uns zunächst aus Gründen des Datenschutzes nicht aktiviert wurden.
    Mit dem Programm verbunden ist ein Lernprogramm, sodass sich die Spracherkennung an Ihre Stimme gewöhnt und zugleich neue Vokabeln hinzulernt, sodass die Ergebnisse immer fehlerfreier werden. Wir weisen Sie bei Bedarf gern in die Funktionsweise ein.
  • Fax und Scan-Programm [6]. Mit ihm können Sie, sofern Sie über einen Scanner verfügen, ein Dokument scannen und sogleich als Fax versenden. Sie können auch direkt aus einem geöffneten Dokument heraus dieses als Fax weiterleiten. Um das Programm nutzen zu können, sind weitere Voreinstellungen erforderlich.
  • Taschenrechner [7]. Verschiedene Einstellungen sind möglich (z.B. für wissenschaftliche Rechenoperationen) sowie Umrechnungen, z.B. von Gewichten und Maßen. Die Ergebnisse lassen sich kopieren und in andere Anwendungen einfügen.
  • Alarm & Uhr [8]. Nutzbar beispielsweise als Wecker, als Zeitmesser u.a.m.


Gruppe Bildbearbeitung / Grafik

  • GIMP [9]. Eine inzwischen professionelle, kostenlose Bildbearbeitungs-Software, mit der Sie hochwertige Ergebnisse erzielen.
  • Ausschneiden und skizzieren [10]. Dieses Werkzeug ersetzt das frühere Snipping Tool. Sie können damit den ganzen Bildschirm oder auch nur Teile davon (Rechteck oder Freihandform) „fotografieren“, in geringem Umfang bearbeiten (z.B. im Foto malen, radieren u.a.m.) und dieses Abbild in andere Anwendungen einfügen oder direkt als Datei speichern. Das kann z.B. dann nützlich sein, wenn Sie uns ein Problem schildern wollen, welches sich allein verbal nur schwer erläutern lässt. Auch der Datei-Manager XnView hält u.a. eine ähnliche Funktion bereit.


Gruppe Internet

  • Firefox [11]. Einer der am meist verbreitetsten, nicht kommerziellen Browser, der Sie weitestgehend mit aufdringlichen Angeboten in Ruhe lässt und recht hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt. Firefox muss häufig mit neuen Updates versorgt werden. Um die Sicherheit nicht zu unterlaufen, haben wir in der Regel als Standard-Suchmaschine nicht Google, sondern Qwant in Firefox eingestellt (Google können Sie dennoch alternativ nutzen). Qwant lässt Sie weitgehend anonym im Internet unterwegs sein, ohne persönliche Daten zu sammeln oder gar zu versenden. Wenn Sie es noch eine Stufe sicherer haben wollen, wählen Sie als Suchmaschine DuckDuckGo aus, die jedoch nicht so umfangreiche Suchergebnisse liefert wie die vorgenannten Suchmaschinen.
    Firefox verändert mitunter nach Updates die persönlichen Voreinstellungen. Wenn Sie also nach einem solchen Update Ihre von uns empfohlene Suchmaschine Qwant nicht mehr auf der Startseite vorfinden oder andere Veränderungen an der Programmoberfläche bemerken, rufen Sie uns einfach an. Es sind nur wenige Mausklicks erforderlich, um den alten Zustand wieder herzustellen.
    Firefox eignet sich sehr gut als PDF-Reader, sodass sich ein zusätzlicher Reader zumeist erübrigt.
  • YouTube to MP3 Converter [12]. Mit diesem Programm können Sie auf der YouTube-Website Musik aus Video-Clips extrahieren und auf Ihrem Rechner speichern. Beachten Sie bitte, dass Sie sich dabei evtl. auf urheberrechtlich schwankendem Boden befinden.
    Als Aufnahme-Verzeichnis voreingestellt ist das Unterverzeichnis 03 Audio\Aufnahmen. Sie können dies ändern.
  • edge [13]. Der ursprünglich von Microsoft entwickelte Browser wird mittlerweile von Google herausgegeben. Unter Datenschutz-Gesichtspunkten wird aufgrund einer nochmals erhöhten Sammelwut persönlicher Daten damit der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. Vorzunehmende Sicherheits­einstel­lungen sind inzwischen so komplex und teilweise verwirrend gestaltet, dass wir diese nur stichprobenweise prüfen und ändern. Wir raten dringend von der Benutzung von edge ab.
  • Thunderbird [14]. Vom selben Hersteller wie Firefox und mit denselben, dort beschriebenen Eigenschaften. Mit Thunderbird erledigen Sie ihre E-Mail-Korrespondenz deutlich komfortabler als über einen Webseiten-Aufruf und müssen zudem nicht ständig online sein.


Gruppe Audio / Video

  • VLC Media Player [15]. Mehr als eine Alternative zum Windows Media Player. Sie können mit ihm nahezu jedes digitale audiovisuelle Medium wiedergeben und nicht nur das: Sie können auch Internet-Radio hören und Sendungen mitschneiden.
    Eine kleine Auswahl von Sendern haben wir bereits für Sie voreingestellt. Öffnen Sie zum Radiohören den Player und wählen Sie aus der Auswahl links „Medienbibliothek“. Sehen Sie dort eine xspf-Datei statt einzelne Radiostationen, klicken Sie auf den Pfeil davor, um die Senderliste zu öffnen. Doppelklicken Sie auf einen der Sender, um dessen Programm anzuhören (manchmal „hakt“ es, dann müssen Sie den Player ggf. noch einmal neu starten und vorgehen wir zuvor).
    Als Aufnahme-Verzeichnis voreingestellt ist 03 Audio\Aufnahmen.
  • Audacity [16]. Eine freie Software zur Aufnahme und Bearbeitung digitaler Audiodateien. Mit ihr können Sie Musik und Sprache (per Mikrofon) aufnehmen und bereits vorhandene Dateien nachträglich umfangreich bearbeiten (schneiden, mischen, konvertieren, um die Dateigröße zu verringern etc.) und sogar eigene Hörspiele erstellen.
  • Sprachrekorder [17]. Mit diesem Programm können Sie, vergleichbar einem Diktier- oder Tonbandgerät – Sprache aufzeichnen. Gut z.B. für schnelle „Gedankenblitze“, die nicht verloren gehen sollen.
  • Kamera [18]. Ein Feature, dass in Zeiten von Home Office und Videokonferenzen immer wichtiger wird. Dazu benötigen Sie zusätzlich auch ein Mikrofon. Beides ist in mobilen Rechnern zumeist bereits eingebaut; für Desktop-PCs müssen Sie diese Hardware (als Kombi-Geräte erhältlich) zusätzlich anschaffen und mit einem USB-Anschluss am Rechner verbinden.
    Beachten Sie: Die Funktionen Kamera wie auch Mikrofon sind von uns aus Sicherheitsgründen zunächst deaktiviert, weil auch Außenstehende sonst unter Umständen Zugang zu Ihrem Rechner erhalten könnten. Wenn Sie die Funktionen nutzen wollen, müssen sie erst aktiviert werden und sollten, sobald sie nicht mehr benötigt werden, auch wieder deaktiviert werden.


Gruppe Sonstiges (rechte Spalte)
Windows-Apps – soweit vorhanden – befinden sich rechts oben im Startmenü; sie werden hier nicht behandelt.

  • CDBurnerXP [19]. Mithilfe dieses Programms können Sie Daten auf CDs und DVDs auslagern oder Duplikate erstellen, sofern Sie über ein geeignetes Laufwerk verfügen.
  • Lupas Rename [20]. Ein sehr praktisches Programm insbesondere für jene, die dutzendfach Fotos schießen und diese unbearbeitet auf ihrem Rechner ablegen. Statt einer unzähligen Menge nichtssagender Dateinamen wie DCS 00237, DCS 00238, DCS 00239 … DCS 00314 können Sie all diese Dateien „in einem Rutsch“ aussagekräftig umbenennen in beispielsweise „Urlaub Herbst 2018 - 237“, „Urlaub Herbst 2018 - 238“, „Urlaub Herbst 2018 - 239“ … usw. und/oder auch eine neue Nummerierung vergeben.
    Auch mit dem Datei-Manager XnView können Sie – allerdings mit weniger umfangreichen Möglichkeiten – Umbenennungen vornehmen.
  • Daten-Synchronisation [21]+[22]
    Zwei Programme zum Datenabgleich und zur Datensicherung, wobei Sie sich auf eines von beiden festlegen und nicht zwischen ihnen wechseln sollten. Wenn Sie regelmäßig Ihre Daten auslagern und z.B. auf einer externen Festplatte sichern (was Sie tun sollten) oder den gleichen Datenbestand auf verschiedenen Rechnern vorhalten wollen, dann leisten sie gute Dienste. Sie vergleichen Dateien z.B. auf unterschiedlichen Speichermedien und zeigen Ihnen, welche davon auf welchem Medium neuer sind (also zwischenzeitlich bearbeitet) oder noch gar nicht vorhanden. Sie können aufgrund einer präzisen Auflistung für jede Datei einzeln entscheiden, ob Sie sie behalten, löschen oder austauschen wollen. Ein großer Vorteil ist, dass nur geänderte oder gelöschte Dateien berücksichtigt werden, sodass nicht jedesmal der gesamte Datenbestand kopiert wird – und damit Kopierfehler minimiert werden.
    Für beide Programme können Sie umfangreiche, bebilderte PDF-Anleitungen von der beziehen (kostenpflichtig), die Sie Schritt für Schritt in die Bedienung einweisen.
  • WinMerge [21]. WinMerge ist gut geeignet für Nutzer/innen, die gern eine genaue Kontrolle über den Synchronisationsvorgang behalten wollen und regelmäßige Datensicherungen ausführen. Das Programm zeigt Ihnen detailliert an, welche Dateien wohin geschoben oder gelöscht werden. Treffen Sie sodann eine Auswahl.
    Capivara [22] (in älteren Installationen nur über StartAlle Apps zu erreichen). Capivara eignet sich vor allem für nachlässige Nutzer/innen, die gern mal die regelmäßige Datensicherung vergessen, dann den Überblick verlieren und alles lieber dem Programm überlassen möchten. Auch mit Capivara können Sie, allerdings nicht ganz so übersichtlich, das Vergleichsergebnis vor einer Synchronisation noch beeinflussen.
  • Geräte und Drucker [23]. Ein Schnellzugriff auf die installierten Geräte, um z.B. die Druckeinstellungen oder den Standarddrucker neu zu definieren.


Gruppe System
Diese Programme dienen der Pflege und Wartung.
Die Nrn. 19–21 sollten einmal im Monat ausgeführt und müssen dazu manuell gestartet werden. Sie dienen dazu, die Performance des Rechners zu erhalten.
Ausführliche Hilfe dazu erhalten Kunden online.

  • CCleaner [24]. Ein Programm, das ständig im Hintergrund läuft und das System zum Beispiel von „Dateileichen“ bereinigt – etwa von verwaisten Dateien, die funktionslos geworden sind, weil die Programme dazu nicht mehr existieren. Es meldet sich bei Erfordernis automatisch unten rechts im Infobereich der Taskleiste, wobei Sie diese Meldung dann per Mausklick bestätigen müssen. Einmal im Monat sollte es zudem zusätzlich manuell gestartet und mit erweiterten Funktionen ausgeführt werden. Die kostenlose Version von CCleaner nervt gelegentlich mit Kaufaufforderungen für eine kommerzielle Version, was Sie ertragen müssen. Es gibt leider kein vergleichbares kostenloses anderes Programm.
  • Datenträgerbereinigung [25]. Ein Windows-Programm, das ähnlich wie CCleaner funktioniert und diesen ergänzt.
  • Laufwerke defragmentieren [26]. Ebenfalls ein Windows-Programm, welches zusammengehörige Daten auf der Festplatte neu anordnet bzw. zusammenführt und dadurch die Performance des Rechners erhöht.
    Defragmentieren Sie nur Festplatten und keine SSD-Laufwerke (wird Ihnen im Programm angezeigt), es sei denn, Sie werden vom Programm dazu explizit aufgefordert.
  • Dateiversionsverlauf [27]. Über diese Schaltfläche leiten Sie auf relativ kurzem Weg eine umfangreiche Systemabbild-Sicherung ein.
  • ThisPCTweaker [28]. Ein Programm, das für mehr Übersichtlichkeit im Dateimanager Explorer sorgt, indem es die persönlichen Bibliotheken (früher: „Eigenen Dateien“) ausblendet (vgl. dazu die Ausführungen oben unter →2. Die Festplatte. Starten Sie This PC Tweaker über das Startmenü, um damit die Bibliotheken nach den halbjährlichen Windows-Funktionsupdates wieder auszublenden. Einzelheiten finden Kunden in unseren →Allgemeinen Hinweisen zu Updates.
    Blenden Sie diese Bibliotheken immer wieder aus, um ein versehentliches Verschieben oder Kopieren von Dateien dorthin auszuschließen. Sie könnten Ihnen verloren gehen, da sie nach einiger Zeit automatisch aus den Bibliotheken gelöscht werden.
  • TeamViewer [29]. Dieses Programm benötigen Sie nur bei Hilfestellung, wenn wir also zu Ihnen bzw. Ihrem Rechner eine Verbindung herstellen sollen, um Probleme aus der Ferne zu beheben.


Weitere Programme (nicht im Startmenü)

  • 7-Zip. Ein Programm zum Komprimieren und Dekomprimieren gezippter Dateien. Damit können Sie mehrere Dateien platzsparend in eine Container-Datei packen oder eine solche Container-Datei umgekehrt auspacken. Klicken Sie dazu auf die Datei(en) mit der rechten Maustaste.
  • Java. Ein Programm im Hintergrund, auf das viele Anwendungen zugreifen. Java sollte auf 64-Bit-Rechnern auch in der 32-Bit-Version vorhanden sein.
    Bei Java ist es besonders wichtig, dieses Programm stets auf dem aktuellsten Stand zu halten.


5. Was Ihnen noch zu tun bleibt
Mithilfe der ihnen zumeist beiliegenden CDs und Anleitungen müssen Sie noch ihre Peripherie-Geräte anschließen (Drucker, Scanner, Kamera etc.).
Wenn Sie eine feste IP-Adresse für Ihren Internetzugang eingerichtet haben, müssen Sie diese evtl. erneut eingeben. Ähnliches gilt auch für Ihren E-Mail-Account, sofern wir diese Daten nicht von Ihnen erhalten haben. Falls Sie zu Hause in einem Heimnetzwerk arbeiten, müssen auch hier ggf. neue Parameter eingestellt werden und Sie Ihre Verzeichnisse für die anderen Teilnehmer im Netz freigeben.

Im Interesse der Datensicherheit empfehlen wir Ihnen zudem, Ihre persönlichen Daten regelmäßig auszulagern, zum Beispiel auf ein externes Laufwerk. Sinnvolle Werkzeuge dafür stellen wir Ihnen mit dieser Neukonfiguration zur Verfügung. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen unsere Schulungskurse, die Sie für spezielle Problemfälle auch als Einzelstunden buchen können. Das geht ggf. sogar aus der Ferne, wenn Sie uns den Zugang zu Ihrem Computer gestatten. Einzelheiten erfahren Sie auf den Seiten der →.

Nur wenn Sie regelmäßig erforderliche Programm-Aktualisierungen vornehmen und gelegentlich andere Wartungsarbeiten an Ihrem Rechner durchführen, machen die von uns vorgenommenen Sicherheitseinstellungen dauerhaft Sinn. Dabei helfen wir unseren Kunden – auch telefonisch. Andernfalls laufen Sie Gefahr, leicht wieder zur „Beute“ jener zu werden, die Interesse an Ihren Daten haben.

Die wichtigsten Regeln deshalb hier noch einmal zusammengefasst:

  1. Installieren und updaten Sie Programme immer nicht-auto­ma­tisch benutzerdefiniert, wählen Sie dabei sowohl die oftmals versteckte oder raffiniert formulierte Option ab, zusätzliche Programmangebote mit zu installieren, wie auch die Option, ein(e) Icon / Symbol / Schaltfläche / Verknüpfung auf dem Desktop anzulegen.
  2. Speichern Sie künftig ohne Ausnahme alle persönlichen Dateien nur noch unter (D:)!
  3. Verwenden Sie zum Speichern neu erzeugter Dateien immer die Funktion „Speichern unter“ in Ihrem Anwenderprogramm und nicht die Funktion „Speichern“.
  4. Nur wenn Sie regelmäßig Ihre Programme auf dem aktuellen Stand halten (so wie Sie ja auch regelmäßig Ihr Kraftfahrzeug warten), machen die von uns vorgenommenen Sicher­heits­einstel­lungen Sinn.

Bleibt uns noch, Ihnen viel Spaß bei Ihren „Gehversuchen“ zu wünschen. Der Frust kommt schon von ganz allein.
Und: Empfehlen Sie uns weiter, wenn Sie zufrieden sind.

Ausführliche Informationen über Fähigkeiten und Funktionsweise von Windows und den hier aufgeführten Programmen erhalten Sie in unseren Schulungskursen.

Haben wir uns klar genug ausgedrückt? Wenn nicht oder wenn Sie (Druck-)Fehler oder fehlerhafte Verlinkungen entdeckt haben, lassen Sie es uns bitte wissen.

           
     
 
 
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